Vorsorgeuntersuchungen
Mit individuell abgestimmten Untersuchungen erkennen wir Veränderungen frühzeitig und begleiten Sie kompetent in jeder Lebensphase.
Krebsvorsorgeuntersuchung (zytologische Abstrichuntersuchung, HPV Screening, Chlamydien, Diagnostik)
Erweiterung des Gynäkologische Uktraschalldiagnostik
Mammaesonographie (Brustuntersuchung)
Hormonanalyse
Schwangerschaft
Infektionen im Vaginalbereich zählen zu den häufigsten Ursachen für frühzeitige Wehen und Frühgeburten (vor der 37. Schwangerschaftswoche). Eine gestörte Scheidenflora kann mikrobielle Prozesse auslösen, die über den Arachidonsäure-Zyklus die Prostaglandinproduktion steigern – was vorzeitige Wehen oder einen Blasensprung begünstigen kann. Das Risiko für eine Frühgeburt ist bei gestörter Flora um mindestens 50 % erhöht. Daher ist es wichtig, bereits zu Beginn der Schwangerschaft auf eine gesunde Scheidenflora zu achten.
Derzeit belegen Studien, dass insbesondere folgende Mikroogarnismen die Frühgeburtlichkeit erhöhen können:
- Gonokokken
- Trichomonaden
- Chlamydien
- Anaerobier der Bakteriellen Vaginose (BV)
Weitere geburtshilfliche Leistungen in unserer Praxis:
- Betreuung bei Spontangeburt oder geplanter Sectio
- Tokographische Wehenmessung (CTG)
- Ultraschalldiagnostik zur Verlaufskontrolle und Vorsorge
Impfungen
HPV-Impfstoffe schützen vor bestimmten humanen Papillomaviren, die Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen verursachen können. Besonders die HPV-Typen 16 und 18 sind für rund 70 % aller Zervixkarzinome verantwortlich, Typ 6 und 11 für Feigwarzen.
Die Impfung ist vorbeugend und wirkt am besten, bevor eine Infektion vorliegt. Zwei Impfstoffe sind zugelassen: Cervarix und Gardasil.
Infektionen
Genitalinfektionen sind häufig und betreffen fast alle Frauen mindestens einmal im Leben, oft auch wiederholt. Pilzinfektionen wie Candida verursachen Juckreiz, Brennen und Ausfluss und sind gut behandelbar. Bakterien sind die häufigsten Erreger, zum Beispiel bei bakterieller Vaginose, die durch Störung der Scheidenflora unangenehmen Geruch und Ausfluss verursacht.
Chlamydien sind eine häufige sexuell übertragbare Infektion, oft mit milden Symptomen, können aber zu Entzündungen und Unfruchtbarkeit führen. Sie lassen sich mit Antibiotika gut behandeln. Herpes genitalis verursacht schmerzhafte Bläschen und bleibt lebenslang im Körper, eine Erstinfektion in der Schwangerschaft birgt Risiken für Mutter und Kind.
Humane Papillomviren (HPV) unterscheiden sich in risikoarme Typen, die Warzen verursachen, und Hochrisiko-Typen, die Krebs auslösen können. Daher wird empfohlen, Mädchen und Jungen vor dem ersten Geschlechtsverkehr impfen zu lassen und regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.
